Wintertime and the living is not so easy

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30 Jan 2014 in Sonstiges

Author : groovy

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Es ist Winter in Berlin. Ganz eindeutig. Rote Nasen, kalte Füße, eingefrorene Wangen und es ist so schön, wenn sich dann mal die Sonne blicken lässt, auch wenn sie nicht zur Erwärmung beiträgt. Wenn man ein Liedchen pfeifft, sieht man aus wie ein Räuchermännchen und wenn man es singt, dann wie ein Industrieschornstein. Schön ist es. Wir leben halt nicht in der Karibik, wo man Anspruch auf ganzjährigen Sommer hat. Groovy war heute auch tapfer draußen spazieren, denn das härtet ja bekanntlich ab. Allerdings war der Schnee doch ziemlich tief. Jetzt bei einem wärmenden Getränk, eingewickelt in eine Decke auf der Couch, kann man doch einfach mal schauen, was es musikalisch so an Auseinandersetzungen mit dem Winter gibt. Und siehe da – das ist gar nicht so wenig.

Das Lied, das mir sofort durch den Kopf schießt ist etwas für 80er Jahre Fans unter euch. Die Bangles mit „Hazy Shade of Winter“. Gut, the leafs sind momentan nicht mehr ganz so brown und derzeit ist es nicht nur ein Schatten von Winter sondern ein ganz fetter, aber wer wird schon so kleinlich sein. Und für die etwas erfahreneren unter euch – das ist natürlich auch etwas für die 60er Jahre Fans, wurde nämlich von Paul Simon geschrieben. Aber mir ist heute nach den Mädels. Ist euch schonmal aufgefallen, dass das Rat Pack eine nicht unerhebliche Rolle in dem Video spielt? Man lernt ja bekanntlich nie aus.

Mein Favorit wäre allerdings dieses kleine Schätzchen der White Stripes – „in the cold cold night“. Schon eine lange Weile nicht mehr gehört.

Dann hätten wir noch etwas für die, die es ganz klassisch mögen und heute vielleicht nicht gerade bester Laune sind – Muddy Waters mit „Cold Weather Blues“. Wenn ich das Lied höre, fange ich direkt an zu frieren und sehe Eisschollen dern River runtertreiben und den traurigen Icecrackblues singen.

Wer es ein bisschen abgefahrener mag – Kate Bush „Under Ice“ – das passt rein textlich definitiv am besten zum heutigen Groovy Bild.


Für die traurigen unter euch, die heute einfach auch nicht mehr fröhlich werden wollen, hätte ich die Antlers mit „Bear“ zu bieten. Hier geht es nur im übertragenen Sinn um Winter. Er wird als Symbol für Sterblichkeit verwendet. Den Rest denkt ihr euch selbst, sonst werde ich jetzt traurig und ich bin eher in the Mood für das letzte Lied, das ich präsentieren werde.

NATÜRLICH darf der wahre Klassiker nicht fehlen. Mister Joseph Haydn – Der Winter. Cool 😉

… und zum Abschluss für die Trash Nostalgiker unter euch ein Lied, das zwar in den Sommer gehört, aber in dem „Ice“ eine sehr gewichtige Rolle spielt. Hihi, der Gangsterrapper, der einzige Weiße, der in der schlimmsten Hood aufgewachsen ist und dann ups – doch nicht. Was ein Skandaaaaaaal!!!!

Meine Auswahl sollte nun auch dem Ausgekühltesten das Herz gewärmt haben. Ich persönlich freue mich schon jetzt darauf, dass ich mich irgendwann dem Sommer widmen darf.

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