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05 Mrz 2014 groovy In Ikonen, Sonstiges Tags: , ,

Der Frühling schickt seine Vorboten in die große Stadt. Was liegt da näher, als beim täglichen Verkehrschaos einfach mal das Autofenster runter zu lassen, Mucke aufzudrehen und zu genießen. Die paar roten Ampeln stören dabei gar nicht – im Gegenteil. Radio Paradiso liegt heute voll auf meiner Lieblingsoldiewelle. Jaja, ihr gebildete, studierte, intellektuelle, hippe Radio Eins, Flux FM und Klassik Radio Hörer, ich gebe es zu. Bei mir läuft auch ganz banal einfach mal keine stimulierende Unterhaltung sondern dumpfe Kassenschlager aus den letzten 40 Jahren. Ich stehe dazu! Nach ein paar Ohrwürmern laufe ich zu Bestform auf und bemerke mal wieder, wieviel wertvoller Platz in meinem Gehirn von unsinnigen Liedtexten belegt wird. Unglaublich, was man so auf Anhieb abrufen kann. Wie glücklich wäre mein Physiklehrer aus dem Gymnasium, wenn mir gleiches auch heute noch mit Ohm, Watt und dergleichen gelingen würde. Aber er hat das schon damals nicht erwartet und mir zur Wahl meiner Leistungskurse Deutsch und Englisch und der Abwahl des Fachs Physik aufs herzlichste gratuliert. Aber ich schweife ab. Ich stimme gerade Kate Bush’s „Wuthering Heights“ an: „Heaheathcliiiiiiff, it’s meee, Cahathy come home, I’m so cohohohold, let me in in-a-your-windowhoho“ Rechts neben mir dreht mein Ampelpartner etwas genervt die […]

Er kommt, er kommt – David Bowie kommt nach Berlin. Wenn auch nur als Retrospektive im Martin Gropius Bau. Oder was heißt hier „nur“. Es müsste vielmehr „gerade weil“ heißen! Ich freu mich auf Fotografien von Helmut Newton und Herb Ritts, Kostüme, Tagebücher, whatever pleases you… Wer mitkommen will, gibt mir einfach bescheid. Freue mich auf einen sehr muskalischen Tag irgendwann zwischen Mai und August! Zum Warmwerden treffen jetzt noch Ikone auf Ikone. Mick und David voll im 80er Jahre Rausch:

Bei mir ist Flashback Woche. Lauryn Hill war definitiv eine der Ikonen meiner Jugend. „The Score“ von den Fugees lief bei mir rauf und runter und später dann natürlich auch „The Misseducation of Lauryn Hill“. Dann verschwand sie von meinem, und wenn ich mich nicht irre auch allgemein vom musikalischen Himmel. Umso schöner, die seltenen Gelegenheiten, zu denen sie wieder aus der Versenkung auftaucht. Und noch besser, wenn sie sich dann den Beatles annimmt – wie hier bei David Letterman mit „Something“. Zeit mal wieder 90er Jahre Mucke auszugraben.

Prägende Ereignisse des Lebens schreien nach einschneidenden Maßnahmen – zumindest ist und war das bei Groovy schon immer so. Entsprechend war nach den letzten Monaten der Gang zum Tätowierer ein absolutes Muss. Natürlich ist Groovy nicht die einzige, die sich Verarbeitung schmerzvoll in die Haut schnitzen lässt und so haben sich auch Musiker schon seit langem mit dem Thema auseinander gesetzt. Hier einige Beispiele und keine Angst – die russische Band Tattoo wird hier nicht auftauchen. Das verweigere ich aus Prinzip. Lassen wir doch einfach einen Klassiker starten. The Who mit – naaaaaa? – richtig „Tattoo“. Wie wird man erwachsen? Genau, man borgt sich Money from Mama und ab in den Tattoo Shop, „Mother“ tätowiert und schon ist es soweit und Mama ist auch glücklich. Tätowierte Frauen hinterlassen definitiv einen Eindruck. Auch bei Groucho Marx. Lydia beschäftigt in offensichtlich sehr. Nicht meine Musikrichtung aber sehr schön nostalgisch. Das ganz klassische Tattoo findet sich natürlich auch in Liedern wieder – der Name der/des Geliebte/n, der ewig bei einem bleibt …. also zumindest das Tattoo. Lloyd Cole & the Commotions haben das schön in „Jennifer she said“ besungen. Das Augenzwinkern darf bei Groovy nie fehlen. Und keine Angst – Groovy verpasst sich […]

Es ist Winter in Berlin. Ganz eindeutig. Rote Nasen, kalte Füße, eingefrorene Wangen und es ist so schön, wenn sich dann mal die Sonne blicken lässt, auch wenn sie nicht zur Erwärmung beiträgt. Wenn man ein Liedchen pfeifft, sieht man aus wie ein Räuchermännchen und wenn man es singt, dann wie ein Industrieschornstein. Schön ist es. Wir leben halt nicht in der Karibik, wo man Anspruch auf ganzjährigen Sommer hat. Groovy war heute auch tapfer draußen spazieren, denn das härtet ja bekanntlich ab. Allerdings war der Schnee doch ziemlich tief. Jetzt bei einem wärmenden Getränk, eingewickelt in eine Decke auf der Couch, kann man doch einfach mal schauen, was es musikalisch so an Auseinandersetzungen mit dem Winter gibt. Und siehe da – das ist gar nicht so wenig. Das Lied, das mir sofort durch den Kopf schießt ist etwas für 80er Jahre Fans unter euch. Die Bangles mit „Hazy Shade of Winter“. Gut, the leafs sind momentan nicht mehr ganz so brown und derzeit ist es nicht nur ein Schatten von Winter sondern ein ganz fetter, aber wer wird schon so kleinlich sein. Und für die etwas erfahreneren unter euch – das ist natürlich auch etwas für die 60er Jahre […]

Regionen und Traditionen Ab und zu reise ich durch die deutschen Landen und erlebe regionales Liedgut. Dieses haut mich zugegebener Maßen selten vom Hocker aber wenn man ein bisschen tiefer gräbt, fällt einem doch auf, dass oft mehr dahinter steckt, als man zunächst so glaubt. Daher eröffne ich hier eine neue Kategorie und beginne mit – TADAAAA – der Pfalz. Der lange Weg von Berlin in die Pfalz Wieso es mich im Winter hierher verschlagen hat? Keine Ahnung. Muss wohl an den Einheimischen liegen, die meinen Vorlieben für Wein, Essen und Natur durchaus zu- und mich damit sehr ansprechen. Daher folgte ich gern der Einladung und habe mir das weinselige Völkchen selbst angeschaut. Raus aus dem Berliner Winter bei -12 Grad, am Hermsdorfer Kreuz schnell zwei Thüringer Knackwürste gegriffen, vorausschauend als Grundlage, durch die Temperaturgrenze in flotten 6 Stunden bis nach Neustadt an der Weinstraße und damit mitten hinein in das fast schon frühlingshaft warme Pfälzer Weingebiet. Das ganze begleitet von Soundtrack Musik – „Django Unchained“, „Inside Llewyn Davis“, „Kill Bill“.  Das Leben kann so schön sein. Pfälzer Herzlichkeit Und dann ist sie auch schon da, die Pfälzer Herzlichkeit mit viel Gebabbel und erstem Geblubber. Dabei lernt man Pfälzisch geradezu […]